Teilen:
Abschied vom 'liegenden Eiffelturm': Die Sprengung der Förderbrücke F60
Die Förderbrücke F60 im Tagebau Jänschwalde wurde erfolgreich gesprengt.
Wichtige Fakten
- • Die Förderbrücke F60 im Tagebau Jänschwalde wurde erfolgreich gesprengt.
- • Die F60 war eine der größten beweglichen Arbeitsmaschinen weltweit und wurde als 'liegender Eiffelturm' bezeichnet.
- • Für die Sprengung wurden 66 Kilo Sprengstoff verwendet, um den 13.000 Tonnen schweren Stahlkoloss zu zerstören.
- • Der Rückbau soll bis Herbst andauern, und das Gebiet wird für eine Gigawatt-Factory mit Solar- und Windkraftanlagen umgewandelt.
Die Förderbrücke F60 im ehemaligen Tagebau Jänschwalde in Brandenburg, bekannt als einer der fünf einzigen ihrer Art weltweit, wurde erfolgreich gesprengt. Die Brücke, oft als 'liegender Eiffelturm' bezeichnet, war mit 502 Metern Länge und 204 Metern Breite die größte bewegliche Arbeitsmaschine der Welt. Über 45 Jahre lang hatte sie jährlich etwa 14 Millionen Tonnen Braunkohle freigelegt. Die Sprengung erforderte eine sorgfältige Vorbereitung, einschließlich des Einsatzes von 66 Kilo Sprengstoff. Nun müssen 13.000 Tonnen Stahl verschrottet werden. Die Sprengung selbst fand im Beisein vieler ehemaliger Arbeiter und Kommunalpolitiker statt, die Abschied von dieser Ära nahmen. Der Tagebau wird nun renaturiert, um Platz für eine neue Energielandschaft mit Folgeseen und erneuerbaren Energieprojekten zu schaffen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.