Marthas Regel: über 1.700 Anrufe bei NHS-Hotlines
Wichtige Fakten
- • Hotlines wurden nach dem Tod von Martha Mills eingeführt.
- • Mehr als 500 Patienten wurden auf Intensivstation verlegt.
- • 1.500 Patienten erhielten verbesserte Behandlung wie Antibiotika.
- • Die Hotlines sind in 143 Krankenhäusern verfügbar.
Hintergrund und Einführung
Mehr als 1.700 Anrufe von NHS-Mitarbeitern in England bei den Martha's Rule-Hotlines zeigen die Wirksamkeit des Programms, das nach dem Tod der 13-jährigen Martha Mills eingeführt wurde. Martha starb 2021 im King's College Hospital in London an Sepsis, nachdem ihre Symptome nicht ernst genommen wurden.
Auswirkungen auf die Patientensicherheit
Seit September 2024 sind die Hotlines in 143 Krankenhäusern verfügbar. Fast 1.800 Anrufe gingen bis Februar 2025 ein, von denen über 1.000 eine ernsthafte Verschlechterung des Zustands eines Patienten identifizierten. Mehr als 500 Patienten wurden auf die Intensivstation verlegt, und rund 1.500 erhielten wichtige Behandlung wie Antibiotika oder Flüssigkeitsgaben.
Reaktionen und Ausblick
Marthas Mutter Merope Mills betonte, dass die Möglichkeit, dass sich auch Pflegekräfte und Nachwuchskräfte an die Hotline wenden können, entscheidend sei. Sie sagte, dass eine Krankenschwester, die sich Sorgen machte, die Hotline vermutlich genutzt hätte. Der NHS plant, das Programm auf Erwachsenen- und Kinderstationen auszuweiten.
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