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International 19.04.2026, 17:36 Aktualisiert: 19.04.2026, 23:02

Massaker in Shreveport: Acht Kinder bei häuslicher Schießerei getötet - Täter identifiziert

Acht Kinder (1-14 Jahre) wurden bei der häuslichen Schießerei in Shreveport getötet.

Wichtige Fakten

  • Acht Kinder (1-14 Jahre) wurden bei der häuslichen Schießerei in Shreveport getötet.
  • Der mutmaßliche Schütze Shamar Elkins wurde nach einer Verfolgungsjagd von der Polizei erschossen.
  • Die Tat ereignete sich an vier Orten im Cedar Grove-Viertel von Shreveport.
  • Der Täter war laut Polizei der Vater einiger der getöteten Kinder.
  • Es war der tödlichste Massenmord in den USA seit Januar 2024.

Tragödie mit acht toten Kindern

Bei einer Schießerei in Shreveport, Louisiana, wurden acht Kinder im Alter von einem bis 14 Jahren getötet. Die Polizei beschreibt den Vorfall als "häusliche Störung" und berichtet, dass der mutmaßliche Schütze Shamar Elkins nach der Tat floh, ein Auto stahl und nach einer Verfolgungsjagd von Beamten erschossen wurde. Die Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden an vier Orten im Cedar Grove-Viertel, darunter zwei Häuser auf der West 79th Street und eine Wohnung auf der Harrison Street.

Reaktionen und Untersuchungen

Bürgermeister Tom Arceneaux bezeichnete die Schießerei als möglicherweise schlimmste Tragödie in der Geschichte der Stadt mit etwa 177.000 Einwohnern. Die Polizei führt die Ermittlungen gemeinsam mit der Louisiana State Police durch und hat den Schützen als Shamar Elkins identifiziert, der laut Polizeisprecher Chris Bordelon der Vater einiger der getöteten Kinder war. Zwei Frauen überlebten Schusswunden am Kopf, ein Junge verletzte sich beim Sprung von einem Dach.

Einordnung in US-Gewaltstatistik

Laut Gun Violence Archive handelte es sich um den tödlichsten Massenmord in den USA seit Januar 2024, wobei die Organisation Fälle mit vier oder mehr Toten als Massenmord definiert. Insgesamt gab es 2026 bereits über 110 Massenschüsse in den USA. Der Vorfall löste erneut Debatten über Waffenkontrolle aus, während der Kongress weiterhin keine umfassenden Maßnahmen verabschiedet hat. Politiker wie der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, und die Demokratin Gabrielle Giffords äußerten sich bestürzt.

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