Medienkunst in Beelitzer Heilstätten: Neues Licht für historisches Badehaus
Wichtige Fakten
- • Die Ausstellung "Nebula" eröffnet am 5. September.
- • Das Badehaus wurde 25 Millionen Euro saniert.
- • Die Medienkunst installationen reagieren auf Besucher.
- • Das Projekt wird ohne öffentliche Förderung realisiert.
- • Alle sechs Monate wechseln die Kunstwerke.
Sanierung und Neubeginn
Die historischen Beelitzer Heilstätten erstrahlen in neuem Licht: Nach aufwendiger Sanierung des Badehauses eröffnet am 5. September die Medienkunstausstellung "Nebula". Rund 25 Millionen Euro flossen in die Restaurierung des denkmalgeschützten Gebäudes, das einst als modernste Lungenheilstätte galt. Lichtkunst aus Laser und Projektionen verwandelt die Räume in "unmögliche Welten".
Künstlerische Vision
Das Künstlerkollektiv um Richard Oeckel und Marcel Bückner will mit der Ausstellung "atmosphärisch erweitern" und den historischen Ort behutsam mit Technik verbinden. Besondere Installationen wie eine Baumwurzel, die durch Projektionen zwischen Natur und Technik wechselt, laden zum Nachdenken ein. Der Kuppelsaal mit historischem Kältebecken wird zum faszinierenden Raum mit bewegter Deckenprojektion.
Dauerhafter Kunstort
Ziel ist, die Heilstätten dauerhaft als Plattform für Medienkunst zu etablieren – ohne öffentliche Förderung, mit wechselnden Werken alle sechs Monate. Brandenburgs Kunstszene könnte hiervon nachhaltig profitieren. Die Anlage, nach 1994 zum "Lost Place" geworden, wird so zu neuem Leben erweckt.
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