Melania Trump weist Epstein-Verbindungen zurück - Überlebende kritisieren Ankündigung
Wichtige Fakten
- • Melania Trump bestreitet jegliche Freundschaft mit Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell.
- • Sie droht mit rechtlichen Schritten gegen Falschbehauptungen zu ihrer Person.
- • Die First Lady forderte eine öffentliche Kongress-Anhörung für Epstein-Opfer.
- • Überlebende kritisieren die Ankündigung als Ablenkung von Verantwortlichen.
- • Donald Trump wusste laut widersprüchlichen Angaben nichts vom Statement seiner Frau.
Statement der First Lady
First Lady Melania Trump hat in einem überraschenden Pressetermin im Weißen Haus jegliche Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und dessen Mittäterin Ghislaine Maxwell zurückgewiesen. Sie betonte, nie mit Epstein befreundet gewesen zu sein, nicht sein Opfer zu sein und dass Epstein sie nicht ihrem Ehemann Donald Trump vorgestellt habe. Die über sie verbreiteten Geschichten seien völlig falsch und Verleumdungen, die ihrem Ruf schaden sollen. Trump drohte mit juristischen Konsequenzen gegen die Verbreitung falscher Behauptungen.
Forderung nach Anhörung und Kritik
Die First Lady forderte den Kongress auf, eine öffentliche Anhörung für Opfer von Epsteins Verbrechen abzuhalten, damit diese unter Eid aussagen und ihre Geschichten in die Akten aufgenommen werden können. Diese Ankündigung stieß jedoch auf Kritik von Epstein-Überlebenden. In einer gemeinsamen Erklärung warfen sie Melania Trump vor, die Verantwortung auf die Opfer abzuwälzen und damit von mächtigen Personen abzulenken, darunter die ehemalige Generalstaatsanwältin Pam Bondi, die sich für zurückgehaltene Akten verantworten müsse.
Hintergrund und Reaktionen
Das überraschende Statement löste in Washington Verwirrung aus, da unklar blieb, was Melania Trump dazu veranlasste. Beobachter vermuten, sie wolle möglichen bevorstehenden Vorwürfen zuvorkommen. Auch innerhalb des Weißen Hauses herrschte Unklarheit: Während ein Sprecher angab, der Präsident habe von der Ankündigung gewusst, sagte Donald Trump gegenüber 'MS Now', er habe nichts davon gewusst. Die First Lady räumte ein, Epstein und Maxwell in den sozialen Kreisen New Yorks und Palm Beachs 'gelegentlich' begegnet zu sein, bestritt aber jegliche tiefere Verbindung und bezeichnete eine 2002 veröffentlichte E-Mail an Maxwell als 'lässige Korrespondenz'.
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