Mexikanischer Nachtclub verlangt von US-Bürgern 300-Euro-Eintritt
Wichtige Fakten
- • US-Bürger zahlen umgerechnet ca. 285 Euro Eintritt.
- • Alle anderen zahlen zwischen 2 und 17 Euro.
- • Der Club kritisiert damit die US-Politik unter Trump.
- • Auch Gentrifizierung und Verdrängung werden angeprangert.
- • Die Zusatzkosten werden an die Angestellten weitergegeben.
Protest gegen US-Politik
Der Mexico-City-Nachtclub "Japan" verlangt von US-Bürgern umgerechnet knapp 300 Euro Eintritt – ein Vielfaches dessen, was Bürger anderer Länder zahlen. Inhaber Federico Crespo erklärt, dies sei eine Reaktion auf die Beleidigungen der Trump-Administration gegen Mexiko sowie auf die zunehmende Gentrifizierung der Stadt. Der Eintritt für Mexikaner und andere Lateinamerikaner beträgt etwa 13 Euro.
Breite Protestbewegung
Crespo betont, es gehe nicht darum, "Gringos mehr zu berechnen", sondern Menschen mit Bedarf Rabatte zu gewähren. Die Aktion ist Teil einer umfassenderen Protestwelle gegen die Invasion von digitalen Nomaden und Touristen in trendige Viertel der Hauptstadt. Bereits im vergangenen Jahr gab es gewalttätige Proteste gegen die Verdrängung einheimischer Bewohner.
Solidarität mit dem Personal
Die zusätzlichen Einnahmen von US-Gästen werden unter den Angestellten aufgeteilt, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten und Mieten abzufedern. Der Club erklärt, die Preispolitik solle insbesondere den am stärksten Betroffenen zugutekommen.
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