Mindestens 25 Tote bei Angriffen in Honduras
Wichtige Fakten
- • Mindestens 25 Tote bei zwei Schusswaffenangriffen im Norden Honduras.
- • Erster Angriff auf Palmölplantage in Trujillo tötete 19 Arbeiter.
- • Zweiter Angriff in Omoa forderte sechs Tote, darunter Polizisten.
- • Militär und Polizei in den betroffenen Regionen eingesetzt.
- • Honduras leidet unter Bandenkriminalität im Zusammenhang mit Drogenhandel.
Hintergrund der Angriffe
In Honduras sind bei zwei Schusswaffenangriffen im Norden des Landes mindestens 25 Menschen getötet worden. Der erste Angriff ereignete sich auf einer Palmölplantage in der Gemeinde Trujillo, bei dem nach Angaben der Staatsanwaltschaft mindestens 19 Arbeiter erschossen wurden. Polizeisprecher Edgardo Barahona erklärte, die genaue Zahl sei schwer zu bestimmen gewesen, da Angehörige bereits einige Leichen abgeholt hätten. Beim zweiten Vorfall in Omoa nahe der Grenze zu Guatemala töteten Angreifer sechs Menschen, darunter Polizisten.
Maßnahmen und Hintergrund
Polizei und Streitkräfte wurden in beiden Regionen eingesetzt, Forensiker und Staatsanwälte zur Untersuchung entsandt. Honduras kämpft seit Jahren mit hoher Kriminalität im Zusammenhang mit Drogenhandel und Banden, die Palmölplantagen kontrollieren wollen. Die Mordrate sank jedoch seit ihrem Höchststand 2011. Internationale Menschenrechtsorganisationen kritisieren den militarisierten Ansatz und verweisen auf Vorwürfe von Folter oder außergerichtlichen Tötungen.
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