Naher Osten: Luftverkehr lahmgelegt, Tausende Reisende gestrandet
Wichtige Fakten
- • 30.000 deutsche Reisende von Luftraumsperrungen betroffen
- • Flughäfen Dubai, Abu Dhabi und Doha geschlossen oder eingeschränkt
- • Lufthansa stoppt Flüge in die Region bis mindestens 8. März
- • Mehr als 3.400 Flüge an sieben Nahost-Flughäfen gestrichen
- • Kreuzfahrtschiffe mit über 11.000 Passagieren liegen fest
Luftverkehr lahmgelegt
Die militärische Eskalation zwischen Israel und Iran hat den internationalen Luftverkehr im Nahen Osten weitgehend zum Erliegen gebracht. Wichtige Drehkreuze wie Dubai, Abu Dhabi und Doha sind geschlossen oder stark eingeschränkt, nachdem beide Seiten ihre gegenseitigen Luftangriffe fortsetzten. Nach Angaben der Plattform Flightradar24 wurden an sieben großen Flughäfen der Region mehr als 3.400 Flüge gestrichen.
Deutsche Reisende betroffen
Laut dem Deutschen Reiseverband (DRV) sind etwa 30.000 Reisende deutscher Veranstalter von den Luftraumsperrungen betroffen. Sie halten sich entweder in der Region auf oder haben Flüge über dortige Drehkreuze gebucht. Die Lufthansa hat Flüge in die Region bis mindestens 8. März ausgesetzt, darunter Verbindungen nach Tel Aviv, Beirut, Amman und Teheran.
Chaos an Flughäfen und Kreuzfahrten
Am Dubai International Airport herrscht nach Medienberichten Chaos, mit tausenden gestrandeten Passagieren und defekter Infrastruktur. Auch Kreuzfahrten sind betroffen: Schiffe wie die "MSC Euribia" und TUI Cruises' "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" mit insgesamt über 11.000 Passagieren liegen in Dubai fest. Das Auswärtige Amt hat Reisewarnungen für mehr als ein Dutzend Länder der Region ausgesprochen.
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