Naher Osten: Unsichere Zukunft nach dem Iran-US-Abkommen
Wichtige Fakten
- • Iran wird wohl seine Unterstützung für verbündete Milizen ausbauen.
- • Hisbollah bleibt trotz Verlusten zentral für Irans Strategie.
- • Huthis im Jemen sind unabhängiger als andere iranische Proxys.
- • Geplante kurdische Invasion des Iran scheiterte an fehlender Vorbereitung.
- • Israelische Milizen in Gaza haben keine breite Unterstützung.
Irans Verbündete und regionale Spannungen
Trotz des Abkommens zwischen Iran und den USA bleiben die Golfstaaten alarmiert über Teherans Einflussnahme über Milizen. US-Außenminister Marco Rubio räumte konkrete Sorgen ein. Iran dürfte seine Unterstützung für verbündete Gruppen sogar verstärken, warnen Analysten.
Hisbollah und Huthis als zentrale Akteure
Hisbollah ist trotz schwerer Verluste im Konflikt mit Israel für die Revolutionsgarden unverzichtbar, wie Hanin Ghaddar vom Washington Institute betont. Die Huthis hingegen agieren eigenständig und haben mit ihren Angriffen auf Israel und die Schifffahrt im Roten Meer ihre Fähigkeiten demonstriert.
Irakische Milizen und gescheiterte Kurdenpläne
Iran-gestützte Milizen im Irak zeigten sich risikoscheuer als erwartet. Ein geplanter Vorstoß kurdischer Kämpfer mit US-Spezialeinheiten scheiterte an zu kurzer Vorbereitungszeit und türkischem Widerstand. Auch neu geschaffene Milizen in Syrien und Gaza haben bislang wenig Wirkung gezeigt.
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