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Gesellschaft 08.07.2026, 13:15 Aktualisiert: 08.07.2026, 18:05

Neonazi plante Anschlag: 13,5 Jahre Haft nach MI5-Operation

Alfie Coleman (22) plante einen Anschlag mit einer Makarov-Pistole.

Wichtige Fakten

  • Alfie Coleman (22) plante einen Anschlag mit einer Makarov-Pistole.
  • Er wurde mit der Waffe und 200 Schuss Munition gefasst.
  • Colemans Ziele waren der Bürgermeister von London und eine Moschee.
  • Richter verurteilte ihn zu 13,5 Jahren Haft plus fünf Jahre Bewährung.
  • Er befand sich ab 14 Jahren in rechtsextremen Online-Foren.

Hintergrund

Ein 22-jähriger Neo-Nazi aus Großbritannien wurde zu 13,5 Jahren Haft verurteilt, nachdem er von MI5-Agenten in eine Falle gelockt worden war. Alfie Coleman hatte versucht, eine Makarov-Pistole und 200 Schuss Munition zu erwerben, um einen Anschlag zu verüben.

Die Operation

Die verdeckten Ermittler kontaktierten Coleman über die verschlüsselte App Telegram. Als er die Waffe in einem Parkhaus in Stratford abholte, wurde er von bewaffneten Anti-Terror-Einheiten gestellt. In seinem Haus fanden Ermittler fünf Messer, eine schwarze Sonnenfahne und ein „Manifest“.

Im Netz verherrlichte er Attentäter wie Thomas Mair und Dylann Roof. Seine Ziele waren der Londoner Bürgermeister und eine Moschee. Richter Marks KC nannte seine Ansichten „extrem rassistisch“ und ihn einen „gefährlichen Täter“.

Urteil

Das Gericht verurteilte ihn zu 13,5 Jahren Haft sowie fünf Jahren auf Bewährung. Berichte der Bewährungshilfe stufen sein Rückfallrisiko als hoch ein. Die Verteidigung verwies auf psychische Gesundheitsprobleme.

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