Neuer Premierminister Burnham plant Öl- und Gasbohrungen in der Nordsee
Wichtige Fakten
- • Burnham übernimmt am Montag das Amt des Premierministers.
- • Er plant, trotz Manifestverpflichtungen neue Öl- und Gasbohrungen in der Nordsee zu genehmigen.
- • Eine Abschaffung des Technologieministeriums (DSIT) löst heftige Kritik aus.
- • Ein Energiepaket soll Haushalte um bis zu 130 Pfund jährlich entlasten.
- • Kemi Badenoch warnt vor 'Luftschlössern' und fehlendem Realitätssinn.
Energiepolitischer Kurswechsel geplant
Andy Burnham wird als neuer Premierminister die Genehmigung neuer Öl- und Gasbohrungen in der Nordsee vorantreiben, insbesondere für die umstrittenen Felder Rosebank und Jackdaw. Dies widerspricht dem Labour-Wahlprogramm, das keine neuen Lizenzen vorsah, aber bestehende ehrt. Die endgültige Entscheidung wird jedoch auf den neuen Energieminister verschoben, so Berichte an die BBC.
Widerstand gegen Technologie-Ministeriumsabbau
Zusätzlich plant Burnham die Abschaffung des Ministeriums für Wissenschaft, Innovation und Technologie (DSIT). Stattdessen soll die Technologiepolitik im Wirtschaftsministerium aufgehen. Diese Pläne stoßen bei Experten und Politikern auf scharfe Kritik, da sie die Innovationsfähigkeit Großbritanniens gefährden könnten, wie der Guardian berichtet.
Energiekostensenkung und politische Gegenwehr
Burnham kündigt zudem Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten an: Eine Reform der Gas-Grundgebühr und höhere Steuern auf Emissionen sollen Haushalte entlasten. Die konservative Vorsitzende Kemi Badenoch wirft ihm jedoch „Luftschlösser“ und mangelnde Kenntnis der nationalen Prioritäten vor.
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