Neuer Skandal im Louvre: Polizei zerschlägt mutmaßlichen Millionenbetrugsring
Wichtige Fakten
- • Neun Personen festgenommen, darunter Louvre-Mitarbeiter und Touristenführer
- • Betrugsring soll über 10 Jahre mit gefälschten Tickets operiert haben
- • Polizei beschlagnahmte über 1,4 Millionen Euro bei Razzien
- • Louvre beziffert Schaden auf mehr als zehn Millionen Euro
- • Museum hat Plan zur Betrugsbekämpfung mit strengeren Kontrollen gestartet
Festnahmen und Schadenssumme
Bei einer großangelegten Polizeiaktion wurden neun Personen festgenommen, darunter Touristenführer und zwei Louvre-Mitarbeiter, wobei über 1,4 Millionen Euro beschlagnahmt wurden. Der Louvre beziffert den entstandenen Schaden auf mehr als zehn Millionen Euro, die mutmaßlichen Betrüger sollen den Großteil der Beute bereits in Immobilien in Frankreich und Dubai investiert haben.
Betrugsmasche und Ermittlungen
Der Betrugsring soll über zehn Jahre hinweg operiert haben, indem er Gruppenführungen mit überhöhten Teilnehmerzahlen organisierte, gefälschte Tickets verkaufte und diese mehrfach nutzte. Museumsmitarbeiter erhielten Geld dafür, die Gruppen nicht zu kontrollieren. Die Fahnder setzten Überwachungs- und Abhöraktionen ein, um den Ring zu überführen.
Hintergrund und Reaktionen
Das Museum hatte Ende 2024 selbst Unregelmäßigkeiten gemeldet und einen Plan zur Betrugsbekämpfung mit strengeren Kontrollen und technischen Maßnahmen angeschoben. Dieser Skandal folgt auf einen spektakulären Juwelen-Diebstahl im Oktober 2025 und eine Galerieschließung im November, was die Sicherheitsprobleme des Louvre unterstreicht.
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