Sturm "Nils" wütet in Südwesteuropa mit Todesopfern und massiven Schäden
Wichtige Fakten
- • Ein Lkw-Fahrer starb in Frankreich durch einen umstürzenden Baum.
- • Rund 900.000 Haushalte in Frankreich waren ohne Strom.
- • In Portugal brach ein Autobahnabschnitt der A1 nach einem Deichbruch ein.
- • In Spanien wurden Schulen geschlossen und Flüge gestrichen.
- • Wissenschaftler führen die Intensität der Stürme auf den Klimawandel zurück.
Sturmschäden und Todesfälle
Bei einem heftigen Sturm im Südwesten Frankreichs ist ein Lkw-Fahrer ums Leben gekommen, nachdem ein Baum auf sein Fahrzeug stürzte. Rund 900.000 Haushalte waren ohne Strom, und Autobahnen sowie Zugverbindungen wurden teilweise gesperrt. Der Sturm "Nils" erreichte Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 162 km/h und verursachte Überschwemmungen und massive Ernteausfälle.
Auswirkungen in Spanien und Portugal
In Spanien wurden in Katalonien Schulen geschlossen, und eine Person wurde durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt. In Portugal brach nach einem Deichbruch am Fluss Mondego ein Abschnitt der Autobahn A1 ein, der für Wochen gesperrt bleibt. Die Stürme haben seit Januar erhebliche Infrastrukturschäden verursacht, mit politischen Konsequenzen wie dem Rücktritt einer Ministerin in Portugal.
Klimawandel als Hintergrund
Wissenschaftler weisen darauf hin, dass die zunehmende Häufigkeit und Intensität solcher Stürme auf der Iberischen Halbinsel mit dem Klimawandel zusammenhängt, der durch steigende Treibhausgasemissionen verursacht wird. Die Behörden in Frankreich und Spanien haben in mehreren Regionen die höchste Unwetterwarnstufe ausgerufen und zur Vorsicht aufgerufen.
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