Next erhöht Preise außerhalb Europas aufgrund von Nahostkonflikt
Wichtige Fakten
- • Next erwartet 47 Mio. Pfund Mehrkosten durch Nahostkonflikt.
- • Preiserhöhungen von bis zu 8% in Ländern außerhalb Europas ab Mai.
- • UK-Preise steigen nur um 0,6%, da Kosteneinsparungen greifen.
- • Kraftstoffpreise explodierten nahe der Straße von Hormuz.
- • Next erhöht Gewinnprognose auf 1,22 Mrd. Pfund.
Next zieht Konsequenzen aus Nahost-Krieg
Der Mode- und Einrichtungskonzern Next kündigt Preiserhöhungen von bis zu 8% in Ländern außerhalb Europas an. Grund ist die Eskalation des US-Israel-Iran-Konflikts, die zu explodierenden Treibstoffpreisen und Störungen in den globalen Lieferketten führt. Das Unternehmen beziffert die extra Kosten für 2024 auf 47 Millionen Pfund.
Maßnahmen zur Kostensenkung
Next plant, diese Mehrbelastung durch Preiserhöhungen und Einsparungen auszugleichen. In Großbritannien sollen die Preise lediglich um 0,6% steigen – bedingt durch günstigere Fabrikpreise. In Europa gleichen Wechselkursgewinne die Kostensteigerungen aus, weshalb dort keine Preisanpassungen erforderlich sind. Weltweit bleibt Next bei Preisanhebungen unter 8%.
Geschäftsentwicklung trotz Krise
Trotz des Konflikts verzeichnet Next ein starkes erstes Quartal mit einem Umsatzplus von 6,2% bei vollpreisigen Artikeln. Der Konzern hob seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr auf 1,22 Milliarden Pfund an. Negativ entwickelt sich der Aktienkurs, der um 5% gefallen ist. Auch andere Moderiesen wie H&M und Pandora warnen vor anhaltenden Belastungen durch den Nahost-Krieg.
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