Nordkoreas neue Macht: Kim profitiert vom Russland-Krieg
Wichtige Fakten
- • Nordkorea erwägt, weitere 50.000 Soldaten an Russland zu schicken.
- • Nordkorea erhält russische Technologie für Raketen, Drohnen und U-Boote.
- • Die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland stärkt Nordkoreas Schwerindustrie.
- • Nordkoreanische Truppen sammeln Kampferfahrung mit modernen Waffen wie Drohnen.
- • US-Präsident Trump zeigt sich gesprächsbereit gegenüber Kim, doch Kim ist abgeneigt.
Ausgangslage: Nordkorea erwägt weitere Soldaten für Russland
Laut ukrainischen Geheimdienstinformationen könnte Nordkorea bis zu 50.000 zusätzliche Soldaten an Russland entsenden. Diese Truppen sollen sowohl im Hinterland als auch an der Front eingesetzt werden. Weder Moskau noch Pjöngjang haben diese Pläne offiziell bestätigt, doch die Entwicklung passt zum wachsenden Schulterschluss zwischen den beiden Ländern im Kontext des russischen Angriffskriegs.
Politische und militärische Gewinne für Pjöngjang
Nordkorea profitiert erheblich von der militärischen Kooperation mit Russland. Nach Angaben von Experten erhält Pjöngjang Technologien zur Optimierung von Langstreckenraketen, für Drohnen und sogar für den Bau eines nuklear betriebenen U-Boots. Zudem sammeln die nordkoreanischen Soldaten wertvolle Gefechtserfahrungen, insbesondere in der modernen Drohnenkriegsführung. Dies verändert langfristig die militärische Balance auf der koreanischen Halbinsel: Frankreichs
Der Nordkorea-Experte Eric Ballbach stellt fest, dass sich Kim Jong Un in einer strategisch vorteilhaften Lage befindet, wie es sie in den vergangenen Jahrzehnten nicht gab. Diese wird durch die Annäherung an China unterstrichen, dessen Staatspräsident Xi Jinping im Juni 2026 erstmals seit sieben Jahren wieder Pjöngjang besuchte. Zudem stellten die USA bereits Übungen mit Südkorea in Frage.
Wirtschaftliche Dynamik durch Kriegsunterstützung
Ukrainische Schätzungen einer Unterstützung im Wert von 9,8 Milliarden US-Dollar konnte Russland offenbar nur mit 1,2 Milliarden US-Dollar an Gegenleistungen ausgleichen. Diese Differenz wird auf verdeckte technologische Transfers und politische Unterstützung zurückgeführt. Zudem beflügelt die russische Nachfrage Nordkoreas Schwerindustrie, insbesondere den Bergbau, und trägt zur Aufweichung außenwirtschaftlicher Sanktionen bei. Die russischen Zahlungen stützen ferner die Versorgungslage im isolierten Nordkorea.
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