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International 18.03.2026, 14:57 Aktualisiert: 18.03.2026, 18:05

Norwegischer Kronprinzessin-Sohn vor Urteil in schwerem Strafverfahren

Staatsanwaltschaft fordert 7 Jahre, 7 Monate Haft für 39 von 40 Vorwürfen.

Wichtige Fakten

  • Staatsanwaltschaft fordert 7 Jahre, 7 Monate Haft für 39 von 40 Vorwürfen.
  • Høiby bestreitet vier schwere Vergewaltigungsvorwürfe, gesteht kleinere Delikte.
  • Prozess mit Medienrummel endete nach über sechs Wochen vor Osloer Gericht.
  • Angeklagter ist Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, Norwegens Königshaus in Krise.
  • Urteil wird in mehreren Monaten erwartet, Gericht muss noch entscheiden.

Zusammenfassung

Marius Borg Høiby, der 29-jährige Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, steht wegen 39 Straftaten vor Gericht, darunter vier Vergewaltigungen, häusliche Gewalt, Verstöße gegen Kontaktverbote, Körperverletzung sowie Drogen- und Verkehrsdelikte. Die Staatsanwaltschaft forderte am vorletzten Verhandlungstag am Osloer Bezirksgericht eine Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten sowie zusätzliche Maßnahmen wie Fahrverbot und Kontaktsperren zu einem mutmaßlichen Opfer. Høiby gestand kleinere Vergehen, bestreitet jedoch die schwerwiegenden Vorwürfe der Vergewaltigung.

Hintergrund

Der über sechswöchige Prozess, der erhebliches Medieninteresse auf sich zog, endete am Donnerstag; mehrere mutmaßliche Opfer, darunter Høibys Ex-Partnerin, die Influencerin Nora Haukland, traten als Zeuginnen auf. Die Richter werden voraussichtlich erst in einigen Monaten ein Urteil fällen. Der Fall belastet das norwegische Königshaus zusätzlich, da Kronprinzessin Mette-Marit aufgrund gesundheitlicher Probleme und ihrer Verbindungen zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter Druck steht.

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