Oberleitungsriss bei Zahna: ICE mit 600 Reisenden fünf Stunden festgesetzt, Sachschaden sechsstellig
Wichtige Fakten
- • Oberleitungsriss bei Zahna nahe Wittenberg am Sonnabend, fiel auf ICE.
- • Rund 600 Reisende saßen fünf Stunden im gestrandeten Zug fest.
- • Zwei Personen wurden leicht verletzt, Scheiben brachen, Klimaanlage fiel aus.
- • Sachschaden liegt laut Polizei im sechsstelligen Bereich.
- • Züge zwischen Berlin und Leipzig werden über Dessau umgeleitet.
Zugunglück mit Oberleitungsriss und Folgen
Bei Zahna nahe Wittenberg ist am Sonnabend eine Oberleitung gerissen und auf einen ICE gefallen, wodurch rund 600 Passagiere stundenlang im gestrandeten Zug festsaßen. Laut Bahnangaben wurden dabei zwei Personen leicht verletzt, und Scheiben brachen, während die Klimaanlage ausfiel und Türen geöffnet wurden, um frische Luft hereinzulassen. Der Sachschaden liegt ersten Schätzungen der Polizei zufolge im sechsstelligen Bereich.
Rettungs- und Reparaturmaßnahmen
Nach etwa fünf Stunden konnte der ICE abgeschleppt werden, und die Polizei hatte vorsorglich einen Rettungswagen angefordert. Der Landkreis Wittenberg schickte Feuerwehr und Rettungsdienst zum Zug, wobei zwei Personen wegen Kreislaufproblemen behandelt werden mussten. Aufgrund von Berichten über Panik wurde auch eine psychosoziale Notfallversorgerin hinzugerufen. Die Bahn leitet Züge zwischen Berlin, Halle und Leipzig vorerst über Dessau um, wobei die Arbeiten voraussichtlich den gesamten Sonntag andauern und der Zeitpunkt für die vollständige Reparatur der Strecke noch unklar ist. Auch die Ursache für den Oberleitungsriss ist noch nicht bekannt.
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