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Wirtschaft 01.06.2026, 13:58 Aktualisiert: 01.06.2026, 15:01

OECD warnt vor Rekord-Subventionen: China dominiert Industrieförderung

Subventionen 2024 laut OECD bei 108 Mrd. Dollar – Höchststand seit 2009.

Wichtige Fakten

  • Subventionen 2024 laut OECD bei 108 Mrd. Dollar – Höchststand seit 2009.
  • Chinesische Firmen erhalten drei- bis achtmal mehr Hilfe als ausländische.
  • 60% der Marktanteilsgewinne chinesischer Firmen basieren auf Subventionen.
  • OECD-Chef warnt vor Marktverzerrung und unfairem Wettbewerb.
  • Deutsche Industrie besonders von Chinas Subventionspolitik betroffen.

Die staatlichen Subventionen für die Industrie in OECD-Staaten haben laut einem aktuellen Bericht den höchsten Stand seit der globalen Finanzkrise erreicht. Besonders China fördert seine Unternehmen massiv – mit weitreichenden Folgen für den Welthandel.

Subventionen auf Rekordniveau

Laut OECD beliefen sich die Subventionen in 15 wichtigen Branchen im Jahr 2024 auf insgesamt 108 Milliarden Dollar – der zweithöchste Wert nach dem Rekordjahr 2009. Betroffen sind Branchen wie Photovoltaik, Halbleiter, Aluminium, Stahl und Schiffsbau. Fast 60 Prozent der weltweiten Marktanteilsgewinne chinesischer Firmen der vergangenen 20 Jahre gehen laut OECD auf Subventionen zurück. International liegt dieser Wert nur bei 22 Prozent.

EU und Deutschland unter Druck

Die OECD warnt vor Verzerrungen der globalen Märkte und unfairem Wettbewerb. Besonders Deutschland leidet laut einer CER-Studie unter dem sogenannten China-Schock, da Schlüsselindustrien wie Auto, Maschinenbau, Chemie und Luftfahrt betroffen sind. Die EU sucht nach einem Ausgleich zwischen Partnerdialog und Schutzmaßnahmen. China droht im Gegenzug mit Gegenmaßnahmen bei neuen Handelsbeschränkungen.

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