Ölpreise bleiben trotz möglicher Wiedereröffnung der Straße von Hormuz hoch
Wichtige Fakten
- • JP Morgan erwartet Ölpreise um 100 Dollar für den Rest des Jahres 2026.
- • Brent-Rohöl stieg um über 4% auf 105,94 Dollar pro Barrel.
- • Straße von Hormuz ist seit Kriegsbeginn am 28. Februar effektiv geschlossen.
- • Iran lehnte US-Vorschläge als 'total inakzeptabel' ab.
- • Aramco-Chef warnt vor Versorgungsengpässen bis 2027.
Prognose der Ölpreise
Die Investmentbank JP Morgan prognostiziert, dass die globalen Ölpreise trotz einer möglichen Wiedereröffnung der Straße von Hormuz für den Großteil dieses Jahres im Bereich von „niedrigen 100 Dollar“ bleiben werden. Selbst wenn die Wasserstraße bereits im nächsten Monat wieder geöffnet würde, werde sich die Versorgung nicht schnell normalisieren.
Aktuelle Preisentwicklung
Die Ölpreise stiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump die Antwort Irans auf US-Vorschläge zur Beendigung des Krieges als „völlig inakzeptabel“ bezeichnete. Die internationale Öl-Benchmark Brent stieg zeitweise um über 4% auf 105,94 Dollar pro Barrel, bevor sie auf rund 105 Dollar zurückfiel. Die Straße von Hormuz, durch die normalerweise etwa ein Fünftel der globalen Öl- und Gaslieferungen passiert, ist seit Kriegsbeginn am 28. Februar faktisch geschlossen.
Auswirkungen auf Unternehmen
Große Energieunternehmen verzeichneten sprunghafte Gewinnsteigerungen. Aramco meldete einen Gewinnsprung von über 25% im ersten Quartal. BP verdoppelte seine Gewinne, und Shell meldete ebenfalls einen Anstieg. Aramco-Chef Amin Nasser warnte, dass der Energieschock bis 2027 anhalten könnte, selbst wenn die Straße von Hormuz wieder geöffnet werde.
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