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International 28.02.2026, 04:13 Aktualisiert: 28.02.2026, 06:02

Pakistan und Taliban nach Luftschlägen im diplomatischen Spannungsfeld

Pakistan bombardierte Kabul, Kandahar und andere afghanische Städte als Vergeltung für Grenzangriffe.

Wichtige Fakten

  • Pakistan bombardierte Kabul, Kandahar und andere afghanische Städte als Vergeltung für Grenzangriffe.
  • Die Taliban-Regierung bot Dialog zur Konfliktlösung an, betonte aber ihre Dialogbereitschaft.
  • Die USA unterstützten Pakistans 'Recht auf Selbstverteidigung' gegen Taliban-Angriffe.
  • EU und UK forderten sofortige Deeskalation und Rückkehr an den Verhandlungstisch.
  • Pakistan wirft Afghanistan vor, militante Gruppen zu beherbergen, die Angriffe über die Grenze verüben.

Eskalation der Gewalt

Pakistan hat als Vergeltung für afghanische Angriffe auf Grenztruppen mehrere Städte in Afghanistan bombardiert, darunter Kabul, Kandahar, Paktia und andere Regionen. Der pakistanische Verteidigungsminister sprach von einem 'offenen Krieg' und dass die Geduld in Islamabad erschöpft sei. Die Taliban-Regierung betonte hingegen ihre Dialogbereitschaft und bot Verhandlungen zur Lösung des Konflikts an.

Internationale Reaktionen

Die USA unterstützten Pakistans 'Recht auf Selbstverteidigung' gegen Taliban-Angriffe, während die EU und Großbritannien zur sofortigen Deeskalation und Rückkehr an den Verhandlungstisch aufriefen. Pakistan wirft Afghanistan vor, militante Gruppen zu beherbergen, die Angriffe über die Grenze verüben – eine Anschuldigung, die von Kabul bestritten wird. Die Gewalteskalation folgte auf afghanische Vergeltungsschläge für pakistanische Luftangriffe vom vergangenen Wochenende.

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