Trump droht Merz mit Truppenabzug: Kanzler setzt auf Deeskalation
Wichtige Fakten
- • Trump kündigt Abzug von US-Soldaten aus Deutschland an.
- • Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern in DE wird gestoppt.
- • Merz äußert sich gelassen und setzt auf Deeskalation.
- • Opposition wirft Kanzler Versäumnisse bei europäischer Eigenständigkeit vor.
- • Bundesregierung prüft Ernsthaftigkeit der US-Drohungen.
Eskalation im deutsch-amerikanischen Verhältnis
US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz öffentlich schlechte Arbeit bescheinigt und angekündigt, Tausende US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Zudem soll die geplante Stationierung von Tomahawk-Mittelstreckenwaffen zur Abschreckung Russlands nicht erfolgen. Die Ankündigungen erfolgten, nachdem Merz den US-Kriegskurs im Iran kritisiert hatte. Sicherheitsexperten zeigen sich besorgt über die Schwächung Deutschlands und die möglichen Vorteile für Russland.
Kanzler setzt auf Beschwichtigung
Merz selbst bleibt gelassen und spricht im Interview von einer „Zuspitzung“. Er betont die fortbestehende Bedeutung der USA als Partner im NATO-Bündnis. Auch Außenminister Wadephul und Verteidigungsminister Pistorius mahnen zur Ruhe und verweisen auf fehlende offizielle Bestätigungen. Die Opposition, allen voran Grünen-Chefin Brantner, wirft Merz hingegen vor, Europa nicht ausreichend auf eine unabhängige Verteidigung vorbereitet zu haben.
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