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Kultur 29.01.2026, 19:35 Aktualisiert: 29.01.2026, 23:11

Politische Kraft des US-Pops unter Druck

Bruce Springsteen und andere prominente Musiker kritisieren die amerikanische Politik, insbesondere die Abschiebepolitik.

Wichtige Fakten

  • Bruce Springsteen und andere prominente Musiker kritisieren die amerikanische Politik, insbesondere die Abschiebepolitik.
  • Während des Super Bowls treten Künstler wie Bad Bunny und Green Day mit politischen Statements auf.
  • Prominente wie Nicki Minaj zeigen Sympathien für Trump, während Taylor Swift und Beyoncé sich bedeckt halten.
  • Politische Aussagen in der Musik stehen heute unter ökonomischem Druck und bergen Karriererisiken.
  • Individuelle Proteste dominieren den US-Pop, kollektive Bewegungen sind selten.
Popmusik in den USA ist erneut politisiert, wie sich beim diesjährigen Super Bowl zeigt. Künstler wie Bruce Springsteen, Billie Eilish und Bad Bunny beziehen öffentlich Stellung gegen die Politik der Trump-Regierung, während andere wie Nicki Minaj den ehemaligen Präsidenten unterstützen. Trotz dieser politischen Stimmen bleibt der eigentliche Massenprotest aus. Die wirtschaftlichen Risiken und die Zersplitterung durch soziale Medien erschweren kollektive politische Bewegungen in der Popmusik. Während in der Vergangenheit Protestmusik kollektive Identitäten schuf, steht heutiger musikalischer Protest oft isoliert da, da er sich auf einzelne etablierte Stimmen fokussiert. Der Super Bowl mit Künstlern wie Bad Bunny und Green Day stellt dies eindrucksvoll dar, doch langfristige Resonanz und kollektive Bewegungen fehlen.

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