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International 28.01.2026, 19:22 Aktualisiert: 28.01.2026, 23:04

Politischer Machtkampf im Irak: al-Maliki gegen Trump

Nuri al-Maliki, ehemaliger irakischer Premierminister, wurde von der schiitischen Parteienallianz als neuer Kandidat nominiert.

Wichtige Fakten

  • Nuri al-Maliki, ehemaliger irakischer Premierminister, wurde von der schiitischen Parteienallianz als neuer Kandidat nominiert.
  • US-Präsident Donald Trump drohte, die Unterstützung für den Irak zu entziehen, sollte Maliki erneut Premierminister werden.
  • Al-Maliki lehnt die US-Einmischung als Verletzung der Souveränität des Irak ab.
  • Die USA fordern vom Irak eine Distanzierung vom Iran, da Maliki als Iran-nah gilt.
  • Die politische Unsicherheit im Irak könnte zu einem Machtvakuum und verstärkter Instabilität führen.
Im Irak steht nach der Parlamentswahl im November immer noch kein neuer Regierungschef fest. Der ehemalige Premierminister Nuri al-Maliki wurde von der dominierenden schiitischen Koalition als Kandidat aufgestellt, sehr zum Missfallen der USA unter Präsident Trump. Trump drohte mit einem Entzug der US-Unterstützung, sollte al-Maliki an die Macht zurückkehren, da er als Iran-nah gilt und seine frühere Amtszeit als chaotisch endet. Al-Maliki verurteilte die US-Drohungen als offensichtliche Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Irak. Trotz der Drohungen will al-Maliki seine Kandidatur fortsetzen, während das Land versucht, zwischen dem Einfluss der USA und des Iran zu navigieren. Ein Datum für die Wahl des neuen Premierministers im irakischen Parlament steht noch aus.

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