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Politik 14.01.2026, 09:21 Aktualisiert: 14.01.2026, 12:01

Proteste in Minneapolis nach tödlichem ICE-Einsatz

Eine 37-jährige Frau namens Renee Good wurde von einem ICE-Beamten in Minneapolis erschossen.

Wichtige Fakten

  • Eine 37-jährige Frau namens Renee Good wurde von einem ICE-Beamten in Minneapolis erschossen.
  • Einsatzkräfte setzten Tränengas gegen Demonstrierende ein, die gegen den Einsatz protestierten.
  • Mindestens ein Dutzend Bundesstaatsanwälte sind aus Protest gegen die Ermittlungspraktiken der Trump-Regierung zurückgetreten.
  • Videos von Augenzeugen widersprechen der Darstellung der Trump-Regierung, dass Good versuchte, den Beamten zu rammen.
  • Die Bürgerrechtsabteilung des US-Justizministeriums wurde ohne Beteiligung an der Untersuchung der tödlichen Schüsse gelassen.
Nach dem tödlichen Vorfall, bei dem die 37-jährige Renee Good von einem ICE-Beamten in Minneapolis erschossen wurde, sind die Spannungen in der Stadt weiterhin hoch. Proteste gegen die Einwanderungspolitik der Trump-Regierung eskalierten, wobei die Polizei Tränengas einsetzte. Die kritische Lage wurde verschärft durch den Rücktritt von mindestens einem Dutzend Bundesstaatsanwälten, die gegen die Behandlung von Bürgerrechtsfällen unter der Trump-Administration protestieren. Besonders im Fokus steht die Entscheidung, die Bürgerrechtsabteilung des Justizministeriums aus den Ermittlungen auszuschließen. Lokale Politiker und Beobachter zweifeln an der offiziellen Darstellung des Vorfalls, die besagt, dass Good versucht habe, den Beamten zu überfahren. Videos zeigen hingegen, dass sich das Auto von Good von dem Beamten fortbewegte, als die tödlichen Schüsse fielen.

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