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Prozess gegen Marius Borg Høiby: Belastung für Norwegens Königshaus
Marius Borg Høiby steht wegen 38 Anklagepunkten, darunter vier Vergewaltigungen, vor Gericht.
Wichtige Fakten
- • Marius Borg Høiby steht wegen 38 Anklagepunkten, darunter vier Vergewaltigungen, vor Gericht.
- • Die Vorwürfe beinhalten zusätzlich Misshandlung und heimliches Filmen von Frauen.
- • Høiby wurde kurz vor Prozessbeginn erneut verhaftet wegen Bedrohung und Verstoß gegen ein Kontaktverbot.
- • Der Epstein-Skandal belastet die Kronprinzessin Mette-Marit zusätzlich.
- • Das Verfahren dauert bis Mitte März; Høiby drohen bis zu 16 Jahre Haft.
In Oslo hat der Prozess gegen Marius Borg Høiby, den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, begonnen. Ihm werden in 38 Anklagepunkten verschiedene Straftaten vorgeworfen, darunter vier Vergewaltigungen, Misshandlungen und heimliches Filmen von Frauen ohne deren Einwilligung. Kurz vor Prozessbeginn wurde Høiby am Wochenende erneut festgenommen, was die Brisanz des Verfahrens erhöht. Neben diesen Vorwürfen steht das norwegische Königshaus aufgrund der engen Beziehungen von Kronprinzessin Mette-Marit zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter Druck. Die norwegische Königsfamilie ist trotz der Skandale weiterhin beliebt; jedoch könnte das Vertrauen der Öffentlichkeit durch die laufenden Geschehnisse erschüttert werden. Das Verfahren soll bis Mitte März dauern, und Høiby drohen im Fall einer Verurteilung bis zu 16 Jahre Haft.
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