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Inland 03.09.2026, 13:44 Aktualisiert: 03.09.2026, 23:02

Rauschtrinken bleibt bei jungen Männern in Deutschland auf hohem Niveau

34,7% der jungen Männer trinken wöchentlich, Rekordtief seit 1973.

Wichtige Fakten

  • 34,7% der jungen Männer trinken wöchentlich, Rekordtief seit 1973.
  • Rauschtrinken bei Männern (18-25) bleibt hoch: 45,8%.
  • Frauen: Rauschtrinken sinkt von 32% auf 26,1%.
  • Erstes Glas Alkohol: Durchschnittsalter steigt; Konsum sinkt.
  • Bundesregierung plant Abschaffung des begleiteten Trinkens ab 14.

Studie zum Alkoholkonsum Jugendlicher

Eine neue Drogenaffinitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zeigt, dass junge Menschen in Deutschland seltener Alkohol trinken. Der regelmäßige Alkoholkonsum ist auf einem historischen Tiefstand: Nur noch 34,7% der jungen Männer und 14,3% der jungen Frauen tranken im vergangenen Jahr mindestens einmal pro Woche Alkohol. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1973.

Rauschtrinken und Geschlechterunterschiede

Trotz dieses Trends bleibt das Rauschtrinken ein Problem: 45,8% der 18- bis 25-jährigen Männer geben an, in den letzten zwölf Monaten Alkohol bis zum Rausch konsumiert zu haben. Bei den jungen Frauen sinkt dieser Anteil deutlich von 32% auf 26,1%. Auch das Durchschnittsalter beim ersten Alkoholkonsum steigt: Heute haben nur etwas mehr als die Hälfte der 12- bis 17-Jährigen Alkohol probiert, deutlich weniger als vor 25 Jahren.

Reaktionen und politische Maßnahmen

Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), sieht Fortschritte, warnt aber vor Entwarnung. Er unterstützt die geplante Abschaffung des begleiteten Trinkens für Jugendliche ab 14 Jahren und fordert mehr Schutz für Heranwachsende.

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