Reform-UK-Skandal: Undercover-Video belastet Farages Team schwer
Wichtige Fakten
- • Video zeigt Plan, US-Spenden zu verschleiern.
- • US-Milliardär bezahlte heimlich Umfrage für Reform UK.
- • Vier Millionen Pfund pro Jahr vom Krypto-Milliardär.
- • Wahlkommission prüft Parteispenden-Regeln.
- • Parteitag von neuen Vorwürfen überschattet.
Neue Enthüllung belastet Farages Team
Kurz vor dem Parteitag von Reform UK in Birmingham hat eine Undercover-Recherche des Senders Channel 4 schwere Vorwürfe gegen die Partei erhoben. Verdeckte Ermittler der Gruppe Verbatim, die sich als potenzielle Spender ausgaben, filmten, wie Spitzenfunktionäre um Nigel Farage offenbar planten, das Verbot von Auslandsspenden zu umgehen. Ein angeblicher US-Milliardär sollte über seinen Sohn in London 500.000 Pfund an die Partei spenden und finanzierte zudem Umfragen im Wert von 30.000 Pfund, die Reform UK nutzte, ohne die Herkunft offenzulegen. Diese Umfragen wurden teilweise in Medien wie The Telegraph publiziert, ohne dass die Verbindung zur Partei bekannt wurde.
Fraktionen reagieren empört
Die Enthüllung sorgt für scharfe Kritik: Die Labour-Vorsitzende Bridget Phillipson erklärte, der Skandal reiche „bis ganz nach oben“ bei Reform UK, und forderte Farage auf, zu beweisen, dass sein Team kein Gesetz gebrochen habe. Die Liberaldemokraten riefen Polizei und Wahlkommission zur Untersuchung auf. Die Partei selbst wies die Vorwürfe als „ausländisch finanzierte Falle“ zurück und suspendierte ihre beiden Mitarbeiter James Orr und Dan Jukes. Die internen Ermittlungen zu der Spendenaffäre um fünf Millionen Pfund an Farage persönlich laufen unterdessen weiter.
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