Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten steigt auf über 1.400
Wichtige Fakten
- • Offizielle Todeszahl steigt auf 1.430.
- • Mehr als 68.000 Menschen gelten als vermisst.
- • Internationale Teams aus Mexiko, USA und Frankreich im Einsatz.
- • Britische Freiwillige sitzen in Madrid fest.
- • Luftwaffe koordiniert Hilfsflüge mit 80-köpfigen Suchteams.
Neue Opferzahlen und Lage
Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela ist die offizielle Zahl der Todesopfer auf 1.430 gestiegen, wie der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, mitteilte. Mehr als 3.200 Menschen wurden verletzt, und fast 69.000 gelten bei ihren Familien als vermisst. Die Zahl der Nachbeben stieg auf 430. Insgesamt kümmern sich die Behörden um 70.000 obdachlose Familien. Die UN hatte zuletzt eine halbe Million betroffene Menschen genannt.
Internationale Hilfe und Herausforderungen
Internationale Rettungsteams aus Mexiko, den USA, Brasilien, El Salvador, Frankreich und anderen Ländern trafen ein. Allerdings sitzt ein britisches Team von der Hilfsorganisation Serve On seit 24 Stunden am Flughafen Madrid fest, da der einzige internationale Flughafen in Caracas beschädigt ist. Die USA entsandten laut einem Sprecher des US-Außenministeriums zwei 80-köpfige Suchteams und ein Marineschiff zur medizinischen Unterstützung. Im besonders betroffenen Bundesstaat La Guaira suchen Anwohner mit bloßen Händen in den Trümmern, weil es an schwerem Gerät fehlt.
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