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International 25.06.2026, 05:02 Aktualisiert: 25.06.2026, 18:01

Venezuela: Schwere Erdbeben fordern mindestens 164 Tote - Tausende werden vermisst

Zwei Beben der Stärke 7,2 und 7,5 am 24. Juni 2026, nur 39 Sekunden auseinander.

Wichtige Fakten

  • Zwei Beben der Stärke 7,2 und 7,5 am 24. Juni 2026, nur 39 Sekunden auseinander.
  • 164 Tote, 971 Verletzte, rund 12.000 Vermisste (Stand 25. Juni).
  • Bundesstaat La Guaira am stärksten betroffen; Flughafen Caracas zerstört.
  • Internationale Hilfe: USA, EU, Deutschland, El Salvador u.a. entsenden Einsatzkräfte.
  • Wiederaufbaufonds von 200 Mio. USD über IWF angekündigt.

Opferzahlen und aktuelle Lage

Die Zahl der Todesopfer nach den zwei schweren Erdbeben in Venezuela ist nach offiziellen Angaben auf mindestens 164 gestiegen, während rund 971 Verletzte registriert wurden und laut inoffiziellen Listen rund 12.000 Menschen vermisst werden. Die amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez rief den Notstand aus und betonte, dass das volle Ausmaß der Katastrophe noch nicht absehbar sei, insbesondere aus dem besonders betroffenen Bundesstaat La Guaira liegen keine vollständigen Opferzahlen vor. Die US-Erdbebenwarte USGS hatte die beiden Beben mit den Stärken 7,2 und 7,5 gemessen, die im Abstand von nur 39 Sekunden nahe San Felipe im Nordwesten des Landes auftraten. Experten befürchten letztlich Tausende Tote.

Zerstörungen und Rettungsarbeiten

Die Beben richteten zerstörerische Schäden an: In Caracas stürzten zahlreiche Gebäude ein, der internationale Flughafen und der Zugverkehr mussten komplett eingestellt werden, und eine Reihe von Nachbeben, Strom- und Wasserversorgungsausfälle behinderten die Rettungsmaßnahmen. EU und Deutschland loosten unterdessen Unterstützung durch das Copernicus-Programm und bis zu sechs A400M-Transportflugzeuge aus. Priorität hat nun die Suche nach Überlebenden in den Trümmern, während in der Hauptstadt fieberhaft nach Verschütteten gesucht wird.

Internationale Hilfsbereitschaft

Mehrere Länder haben humanitäre Hilfe zugesagt: Frankreich bereitstellt großzügig 85 spezialisierte Einsatzkräfte, sechs Tonnen Fracht, und plant ein Engagement in den Aufbau stabiler Versorgungsstrukturen.

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