Republikaner in Tennessee planen Neuaufteilung von Wahlbezirken
Wichtige Fakten
- • Tennessee: Republikaner teilen mehrheitlich schwarzen Kongressbezirk neu auf.
- • Neuverteilung in mehreren Südstaaten nach Oberstgerichtsurteil zum Wahlrecht.
- • Trump empfängt Brasiliens Präsidenten Lula zu Gesprächen im Weißen Haus.
- • Ölkonzerne erzielen Milliardengewinne durch Iran-Krieg und steigende Energiepreise.
Neuaufteilung von Wahlbezirken in den USA
Republikanische Abgeordnete in Tennessee treiben einen Plan voran, der einen mehrheitlich schwarzen Kongressbezirk zerschneiden würde. Dies ist Teil einer Strategie von Präsident Donald Trump, die schmale republikanische Mehrheit im Repräsentantenhaus bei den Midterms im November zu halten. Der Plan stützt sich auf ein Urteil des Obersten Gerichtshofs, das das Bundeswahlrechtsgesetz geschwächt hat. Ähnliche Vorhaben gibt es in Louisiana, Alabama und South Carolina. Seit Trump Texas zur Neugliederung seiner Bezirke ermutigt hat, haben acht Bundesstaaten neue Kongressbezirke verabschiedet.
Besuch von Brasiliens Präsidenten Lula im Weißen Haus
Präsident Donald Trump empfängt den brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva zu einem Besuch im Weißen Haus. Gesprächsthemen sind wirtschaftliche und sicherheitspolitische Fragen von gemeinsamem Interesse. Zuvor hatte Trump brasilianische Produkte mit 50% Zöllen belegt, nachdem er dem Land vorgeworfen hatte, eine Hexenjagd gegen den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro zu betreiben.
Ölkonzerne profitieren vom Iran-Krieg
Die Ölkonzerne erzielen aufgrund des Iran-Kriegs Milliardengewinne. ConocoPhillips meldete einen Gewinn von 2,3 Milliarden Dollar für das erste Quartal 2026, Valero Energy 1,2 Milliarden Dollar. Die Benzinpreise in den USA sind auf 4,52 Dollar pro Gallone gestiegen, den höchsten Stand seit Juli 2022. Experten befürchten, dass die hohen Gewinne die Energiewende behindern könnten.
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