Rubio und Lawrow treffen sich in Manila - EU beschließt neues Sanktionspaket gegen Russland
Wichtige Fakten
- • Rubio und Lawrow trafen sich am Rande des ASEAN-Treffens in Manila.
- • Die EU verhängte das 21. Sanktionspaket gegen Russland, unter anderem gegen Banken und Ölhandel.
- • Der Ölpreisdeckel wird für zwölf Monate ausgesetzt, um Russlands Einnahmen zu begrenzen.
- • Griechenland sicherte sich eine Ausnahmeregelung für den Transport von russischem LNG.
- • Die EU beschloss vorerst kein Einreiseverbot für russische Soldaten.
Rubio und Lawrow treffen sich in Manila
US-Außenminister Marco Rubio und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow trafen sich am Rande des ASEAN-Gipfels in Manila. Es war ihr erstes persönliches Gespräch seit Juli 2025. Laut Tass dauerte das Treffen mehr als eineinhalb Stunden. Thema war vor allem die Ukraine. Lawrow bekräftigte Russlands Bereitschaft zu einer politischen Lösung, warnte jedoch vor weiteren westlichen Waffenlieferungen an Kiew.
EU verhängt das 21. Sanktionspaket
Die EU einigte sich auf das 21. Paket an Russland-Sanktionen. Es richtet sich gegen den Finanz- und Energiesektor, darunter 32 weitere russische Banken, Krypto-Firmen und Ölhandelsplattformen. Zudem wurde der Ölpreisdeckel für russische Exporte für zwölf Monate eingefroren, um zu verhindern, dass Russland von kriegsbedingten Ölpreissteigerungen profitiert. Erstmals werden auch Schiffe der russischen Schattenflotte sanktioniert. Griechenland erhielt eine Ausnahmegenehmigung, um weiterhin russisches LNG transportieren zu dürfen, solange der Vertrag vor der großflächigen Invasion geschlossen wurde.
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