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International 10.05.2026, 01:00 Aktualisiert: 10.05.2026, 10:01

Evakuierung des Hantavirus-Schiffs „Hondius“ auf Teneriffa gestartet – WHO-Chef beruhigt Bevölkerung

Evakuierung der 86 symptomfreien Passagiere hat am Sonntag begonnen.

Wichtige Fakten

  • Evakuierung der 86 symptomfreien Passagiere hat am Sonntag begonnen.
  • Sechs bestätigte Hantavirus-Fälle, drei Todesfälle (Paar aus Niederlanden, Deutsche).
  • Britisches Militär landete auf Tristan da Cunha zur Hilfe eines Infizierten.
  • Spanische Regierung setzte Aufnahme trotz Widerstands der Regionalregierung durch.
  • Alle Passagiere müssen bei Rückkehr in Heimatländer in Quarantäne.

Evakuierung angelaufen

Die Evakuierung des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs „Hondius“ hat am Sonntagmorgen vor Teneriffa begonnen. Die 86 symptomfreien Passagiere werden in kleinen Gruppen mit Beibooten an Land gebracht und von dort in Militärfahrzeugen zum Flughafen gebracht. Spanische Bürger werden als erste ausgeflogen, gefolgt von Niederländern, Griechen, Deutschen und weiteren, teilweise per Charterflügen nach Australien. Die gesamte Operation soll bis Montag abgeschlossen sein, bevor eine Schlechtwetterfront eintrifft.

Internationale Koordination und Hilfsmissionen

Die WHO bestätigte sechs Infektionen mit dem seltenen Hantavirus-Typ Andes und zwei Verdachtsfälle. Die Infektionskette wird auf ein niederländisches Ehepaar zurückgeführt, von denen beide starben. Auch eine deutsche Frau verstarb. Auf der abgelegenen Atlantikinsel Tristan da Cunha unterstützen britische Fallschirmjäger einen britischen Staatsbürger mit Verdacht auf Hantavirus. Die spanische Regierung stellte sich gegen Widerstand des Regionalpräsidenten Clavijo, der zuvor eine Anlandung ablehnte.

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