Waldbrände in Chile: Zahl der Toten steigt auf mindestens 19 – Notstand in Biobío und Ñuble
- • Bei den Waldbränden in Zentral- und Südchile kamen nach Behördenangaben inzwischen mindestens 19 Menschen ums Leben (zuvor: 18).
- • Zehntausende Menschen wurden aufgefordert bzw. gezwungen, ihre Häuser zu verlassen; rund 50.000 Menschen wurden evakuiert.
- • Hunderte Häuser wurden zerstört, die Brände drangen teils bis in bewohnte Gebiete vor.
"Die Lage bleibt angespannt: Ungünstige Wetterbedingungen können Brände erneut anfachen, und Behörden rechnen weiterhin mit weiteren Schäden. Parallel laufen Ermittlungen zur Ursache (mögliche Brandstiftung). Entscheidend bleibt, wie schnell sich Feuerfronten eindämmen lassen und ob Wind und Hitze nachlassen."
Schwere Sturzfluten am Wye River: Camper evakuiert, Autos und Wohnwagen ins Meer gespült
- • Ein schweres Gewitter führte zu Sturzfluten am Wye River an Victorias Südwestküste.
- • In sechs Stunden bis 15 Uhr wurden am nahegelegenen Mount Cowley mehr als 175 mm Niederschlag gemessen; in der Region fielen insgesamt über 170 mm Regen an Donnerstagnachmittag.
- • Hunderte Menschen wurden aus dem BIG4 Wye River Holiday Park evakuiert; rund 500 Personen suchten am Wye River Pub Zuflucht.
"Die Lage bleibt angespannt: Straßensperren und Evakuierungsmaßnahmen werden voraussichtlich fortbestehen, bis Einsatzkräfte Schäden beurteilt und sichere Routen freigegeben haben. Behörden rufen dazu auf, die Gegend zu meiden — Bedingungen können sich schnell ändern und weitere Sperrungen oder Erdrutsche sind möglich. Kurzfristig sind Unterbringung, Versorgung und Infrastrukturprüfungen (Straßen, Geschäfte, Versorgungsleitungen) Hauptaufgaben. Mittelfristig ist mit touristischen Einschränkungen entlang der Great Ocean Road, Aufräumarbeiten und möglichen Untersuchungen zur Verzögerung der Notfallwarnungen zu rechnen."
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