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International 12.02.2026, 09:51

Russische Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur und EU-Wirtschaftsgipfel in Belgien

Russland griff mit Drohnen und Raketen ukrainische Energieinfrastruktur an.

Wichtige Fakten

  • Russland griff mit Drohnen und Raketen ukrainische Energieinfrastruktur an.
  • In Odesa sind etwa 300.000 Menschen ohne Strom und Wasser.
  • Ein Kleinkind und ein vierjähriges Kind wurden unter den Verletzten gezählt.
  • EU-Führungstreffen in Belgien diskutiert Wettbewerbsfähigkeit gegenüber USA und China.
  • Portugals Innenministerin trat nach Kritik an Sturmfolgen-Bewältigung zurück.

Russische Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur

Russland hat mit einem großangelegten Drohnenangriff die Energieinfrastruktur in der südukrainischen Stadt Odesa getroffen, wodurch nach Angaben lokaler Behörden etwa 300.000 Menschen ohne Strom und Wasserversorgung sind. Bei dem Angriff, der auch die Hauptstadt Kiew und Dnipro umfasste, wurden etwa ein Dutzend Menschen verletzt, darunter ein Kleinkind und ein vierjähriges Kind. Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha berichtete von Hunderten Drohnen und ballistischen Raketen, die auf das Energiesystem abgefeuert wurden.

EU-Gipfel zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit

Parallel dazu treffen sich die EU-Staats- und Regierungschefs im belgischen Alden-Biesen-Schloss zu einem informellen Gipfel, um über die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union angesichts der Konkurrenz durch die USA und China zu beraten. Obwohl keine konkreten Entscheidungen erwartet werden, sollen die Gespräche Impulse für einen stärkeren Binnenmarkt und reduzierte Abhängigkeiten geben. Der Gipfel dient als Brainstorming-Sitzung in abgeschiedener Atmosphäre.

Weitere Entwicklungen in Europa

In Portugal hat Innenministerin Maria Lúcia Amaral nach Kritik an der Bewältigung der Folgen tödlicher Winterstürme und Überschwemmungen ihren Rücktritt eingereicht. Die Unwetter haben in Teilen Europas erhebliche Schäden verursacht. Zudem hat das Internationale Olympische Komitee den ukrainischen Skeletonfahrer Vladyslav Heraskevych von den Winterspielen ausgeschlossen, weil er einen Helm mit Bildern von im Krieg getöteten ukrainischen Sportlern tragen wollte, was als politische Stellungnahme gewertet wurde.

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