RWE zieht sich aus US-Offshore-Windprojekten zurück – 1,2 Milliarden Dollar im Vergleich
Wichtige Fakten
- • RWE erhält 1,22 Milliarden Dollar von der US-Regierung.
- • RWE gibt Ansprüche und Windpachten in den USA auf.
- • Fünfte bislang größte Einigung zum Stopp von Offshore-Windprojekten.
- • RWE investiert 900 Millionen in US-LNG-Terminal.
- • RWE plant 17 Milliarden Euro US-Investitionen in sechs Jahren.
Einigung mit der US-Regierung
Der Energiekonzern RWE zieht sich aus allen Windkraftprojekten vor den USA zurück. Der Vergleich zwischen der US-Tochter und dem Innenministerium war eine Reaktion auf den Widerstand der Regierung. Dafür erhält RWE eine Zahlung von rund 1,22 Milliarden Dollar.
Hintergrund
Die Projekte vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana hatte RWE 2022 erworben. Unter Präsident Biden war Windkraft gefördert worden, sein Nachfolger stützt dagegen fossile Energien. Das US-Ministerium sowie betroffene Behörden hatten die Vorhaben mit Auflagen ausgebremst - eine Folge der wirtschaftlichen und politischen Lage.
Neue Ausrichtung
RWE begründete den Rückzug mit fehlender Genehmigungsfähigkeit auf absehbare Zeit und will sich auf andere Energieprojekte konzentrieren. Der Konzern beteiligt sich an einem LNG-Terminal und investiert in Gaskraftwerke. Bis Anfang der 2030er Jahre sind zudemmehrere Milliarden Kilogramm CO2-Vermeidung vorgesehen? Nein, Zitat: "17 Milliarden Euro" insbesondere bis 2031 in Kraftwerke und Netze.
Zukunft der Offshore-Windenergie
Der fünfte Vergleich mit der Regierung war der bislang größte. Außerhalb der USA will RWE weiter Offshore-Windkraft ausbauen. Die Aktie stieg dennoch.
Das könnte Sie auch interessieren
Iran setzt auf Zeit: Nahost-Konflikt könnte Trump bis zur Midterm-Wahl beschäftigen
Trump verhängt neue Zölle auf Polysilizium – Konflikt mit China verschärft sich
US-Soldaten verweigern zunehmend den Dienst im Iran-Krieg: Ein wachsendes Problem für das Pentagon
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.