Eisiger Frost in der Ukraine: Russische Angriffe treffen Strom- und Wärmenetze
- • In Bucha verschärfen rollierende Stromabschaltungen und Angriffe auf Energieinfrastruktur die Versorgungslage; Ampeln, Wohnblocks und Geschäfte bleiben teils dunkel.
- • Nach einem größeren Angriff am 9. Januar berichten lokale Verantwortliche, dass Stromrationierungspläne nicht mehr eingehalten werden können und es zeitweise komplette Ausfälle gab.
- • In einer mit polnischer Hilfe errichteten Unterkunft für Vertriebene fiel nach einem Angriff in der Nacht zum 13. Januar der Strom aus; innen sank die Temperatur laut Leitung binnen Stunden auf etwa 6 °C, da Generatoren bei bis zu -20 °C teils einfrieren.
"Halten Frost und weitere Angriffe an, drohen zusätzliche Ausfälle bei Wärme, Wasser und Versorgung – mit steigenden sozialen und politischen Spannungen."
Carney und Xi sprechen von „strategischer Partnerschaft“ – Kanada und China nähern sich an und vereinbaren Energie- und Handelsgespräche
- • Kanadas Premier Mark Carney traf in Peking Chinas Staatschef Xi Jinping in der Großen Halle des Volkes; es ist der erste Besuch eines kanadischen Regierungschefs in China seit acht Jahren.
- • Carney sprach von einer „neuen strategischen Partnerschaft“ und stellte „Engagement und Zusammenarbeit“ als Grundlage einer Annäherung dar.
- • Laut Carney gibt es eine vorläufige handelspolitische Verständigung zur Senkung von Zöllen; konkrete Details bleiben teils offen.
"Die Ankündigung einer „strategischen Partnerschaft“ und neue Abkommen deuten auf eine beschleunigte Normalisierung hin. Entscheidend wird sein, ob aus der vorläufigen Zoll- und Handelsannäherung ein belastbares Abkommen mit klaren Sätzen und Zeitplänen wird – und ob politische Streitpunkte (u. a. Vorwürfe der Wahlbeeinflussung) die Öffnung begrenzen. In den kommenden Wochen dürften weitere Verhandlungen sowie Gespräche mit Wirtschaftsvertretern folgen."
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Russlands Ambitionen und Herausforderungen in der Arktis bis 2035
- • Russland hat seit 2020 eine Strategie zur Entwicklung der Arktis bis 2035 vorgelegt.
- • Mehr als 50 alte sowjetische Militärbasen in der Arktis wurden wieder in Betrieb genommen oder modernisiert, darunter Stützpunkte auf Franz-Josef-Land und Novaja Zemlja.
- • Die russische Nordflotte wurde 2021 zu einem eigenständigen Militärdistrikt, um Seewege Richtung Atlantik und Pazifik zu sichern.
"Trotz erheblicher Investitionen und strategischer Planungen sieht sich Russland mit infrastrukturellen Herausforderungen konfrontiert, wie einem Mangel an Häfen und Versorgungseinrichtungen entlang der Nördlichen Seeroute und unzureichendem Militärpersonal sowie technologischen Defiziten bei der Erschließung der Bodenschätze."
Kiews Bevölkerung im Angesicht russischer Angriffe ohne Heizung – Demografische Herausforderungen für die Ukraine
- • Russische Angriffe haben in Kiew zu massiven Strom-, Wasser- und Heizungsausfällen geführt, wobei tausende Wohnblocks betroffen sind.
- • Durch die letzten Angriffe waren etwa 6.000 Wohnblocks in Kiew ohne Heizung und circa 500.000 Haushalte ohne Strom, jedoch konnte ein Teil der Stromversorgung wiederhergestellt werden.
- • Krankenhäuser in Kiew werden mit mobilen Heizkesseln beheizt und in der Stadt sind 1.200 Zelte für Wärme und Aufladung von Handys verteilt.
"Die humanitäre Lage in Kiew bleibt angespannt. Während die ukrainische Regierung und internationale Gemeinschaft an einer Reaktion arbeiten, bleibt unklar, wie schnell sich die Energieversorgung stabilisieren lässt. Zusätzlich belasten demografische Herausforderungen die Zukunftsperspektiven der Ukraine."
Russische Raketenangriffe treffen ukrainische Energieinfrastruktur hart
- • Russische Raketenangriffe haben das ukrainische Energiesystem schwer beschädigt.
- • Regionen wie Dnipropetrowsk und Saporischschja sind fast komplett von der Strom- und Wärmeversorgung abgeschnitten.
- • Präsident Selenskyj verurteilte die Angriffe, die Zivilisten im Winter ohne Strom und Wärme lassen.
"Die Situation in der Ukraine bleibt kritisch, da die Temperaturen weiter sinken und die russischen Raketenangriffe verstärkt werden. Die humanitäre Notlage könnte sich verschärfen, wenn die Versorgung mit Strom und Wärme nicht wiederhergestellt wird."