Satellitenaufnahmen zeigen: Iran traf 20 US-Militärstützpunkte im Nahen Osten
Wichtige Fakten
- • Iran beschädigte 20 US-Militärstützpunkte in acht Ländern.
- • Schäden trafen teure THAAD-Systeme und Aufklärungsflugzeuge.
- • Pentagon bezifferte Kosten der Operation Epic Fury auf 29 Milliarden Dollar.
- • Iran setzte präzise Drohnenangriffe nach anfänglichen Massensalven ein.
- • US-Behörden schränkten Satellitenbilder aus Sicherheitsgründen ein.
Iranische Angriffe beschädigen Dutzende US-Militäreinrichtungen
BBC Verify hat anhand von Satellitenbildern und Videos dokumentiert, dass Iran seit Ende Februar 20 US-Militärstützpunkte in acht Ländern des Nahen Ostens getroffen hat. Die Angriffe richteten sich gegen hochmoderne Luftabwehrsysteme, Tankflugzeuge und Radaranlagen und verursachten Schäden in Milliardenhöhe. Betroffen waren Einrichtungen in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Kuwait, Irak, Jordanien, Bahrain und Oman.
Präzise und kostspielige Schäden
Zu den beschädigten Geräten gehörten drei THAAD-Abwehrbatterien im Wert von je etwa einer Milliarde Dollar. Zudem wurden Tankflugzeuge und ein E-3-Sentry-Überwachungsflugzeug getroffen, dessen Ersatz auf bis zu 700 Millionen Dollar geschätzt wird. Das Pentagon bezifferte die Gesamtkosten der US-Operation „Epic Fury“ auf 29 Milliarden Dollar.
Taktikwechsel und eingeschränkte Satellitenbilder
Iran änderte seine Taktik nach anfänglichen Massensalven hin zu präziseren, gezielten Angriffen. Die USA baten den Satellitenbetreiber Planet, die Veröffentlichung neuer Aufnahmen aus Iran und dem Nahen Osten zu unterlassen, um die Sicherheit von Militärangehörigen zu schützen. BBC Verify nutzte ältere Planet-Bilder und Aufnahmen anderer Anbieter für die Analyse.
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