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International 25.04.2026, 09:54 Aktualisiert: 25.04.2026, 12:01

Schwere russische Angriffe auf die Ukraine fordern Todesopfer

Mindestens fünf Tote und über 30 Verletzte bei nächtlichen Angriffen.

Wichtige Fakten

  • Mindestens fünf Tote und über 30 Verletzte bei nächtlichen Angriffen.
  • Russland setzte über 600 Drohnen, Raketen und Marschflugkörper ein.
  • In Dnipro wurde ein Wohnblock getroffen, Verletzte auch in Charkiw.
  • Selenskyj fordert schnelle Hilfe und 21. EU-Sanktionspaket gegen Russland.
  • Britische Jets aus Rumänien gesichtet, aber keine Drohnen abgeschossen.

Nächtliche Angriffswelle trifft mehrere Städte

Russland hat die Ukraine in der Nacht mit einer massiven Angriffswelle überzogen. Nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr kamen dabei über 600 Drohnen, ballistische Raketen und Marschflugkörper zum Einsatz. Schwere Explosionen wurden unter anderem aus Kiew, Charkiw, Dnipro und Cherson gemeldet. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, mehr als 30 wurden verletzt. In Dnipro wurden laut Staatsanwaltschaft drei Tote und 21 Verletzte geborgen. In Charkiw gab es durch Drohnenangriffe Verletzte, darunter ein Kleinkind.

Luftwaffe meldet hohe Abwehrquote

Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, dass russische Bomber vom Typ Tupolew TU-95 Marschflugkörper abgefeuert hätten, gefolgt von Drohnen und ballistischen Raketen, um die Abwehr zu überlasten. Den Angaben zufolge wurden 580 Drohnen sowie die meisten Marschflugkörper abgefangen. Die Russland setzte auch Boden-Boden-Raketen vom Typ Iskander-M ein. Die britische Luftwaffe entsandte Jets aus Rumänien, griff aber nicht ein, da die Drohnen nicht in den rumänischen Luftraum eindrangen.

Selenskyj appelliert an Verbündete

Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte europäische Verbündete zu schnellerer Lieferung von Flugabwehrsystemen auf. Zudem drängte er auf ein 21. EU-Sanktionspaket gegen Russland. Die EU hatte nach langer Blockade Ungarns ein 90-Milliarden-Euro-Darlehen genehmigt. In Russland schlug die Ukraine mit Drohnen Ziele tief im Hinterland an, unter anderem in Jekaterinburg und Tscheljabinsk, wo sechs Menschen verletzt wurden.

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