Schwere Überschwemmungen in Ghana und der Elfenbeinküste: Mindestens 24 Tote
Wichtige Fakten
- • Mindestens 24 Menschen starben in Ghana und Elfenbeinküste.
- • In Ghana sind fast 40.000 Menschen obdachlos.
- • In Accra wurde Nothilfe von rund 17 Mio. Euro zugesagt.
- • Illegal an Wasserläufen gebaute Häuser sind eine Gefahrenquelle.
- • Die Wetterbehörde warnt vor weiteren Regenfällen.
Heftige Regenfälle verursachen katastrophale Überschwemmungen in Westafrika
Heftiger Regen hat Teile Ghanas und der Elfenbeinküste überschwemmt, mindestens 24 Menschen starben. In Ghana spricht Innenminister Mohammed Mubarak Muntaka von den schwersten Überschwemmungen seit Jahren: Etwa 8.000 Haushalte mit fast 40.000 Menschen seien betroffen, viele vermisst. Die Regierung sagte rund 17 Millionen Euro Nothilfe zu, um Unterkünfte wieder aufzubauen. In Accra stehen Straßenzüge unter Wasser, Zufahrten sind unpassierbar. Ein großes Problem ist die schlechte Entwässerung und viele illegal an Kanälen gebaute Häuser.
Lage an der Elfenbeinküste und Ausblick
Auch in der Elfenbeinküste forderten tagelange Regenfälle in Abidjan mindestens zwölf Tote. Die Wetterbehörde Ghanas warnt vor weiteren Regenfällen in Accra. Die regelmäßigen Überschwemmungen in der Hauptstadt verdeutlichen die dringende Notwendigkeit einer verbesserten Infrastruktur und Klimaanpassungsmaßnahmen in der Region.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.