Schwertangriff an schwedischer Schule: Fagersta trauert um 17-jährige Schülerin
Wichtige Fakten
- • 17-jähriges Mädchen getötet, zwei Schüler schwer verletzt.
- • 18-jähriger Täter festgenommen, Tatwaffe war ein Schwert.
- • Ermittlungen laufen wegen Mord und versuchtem Mord.
- • Ministerpräsident und Oppositionsführerin besuchten Gedenkort.
- • Schule bleibt vorerst geschlossen, über 450 Zeugen sollen befragt werden.
Schock und Trauer in Fagersta
Nach dem Schwertangriff an einer Schule in Fagersta, Mittelschweden, ist die Stadt fassungslos. Ein 18-jähriger ehemaliger Schüler griff am Freitag gezielt Schüler an. Eine 17-jährige Schülerin kam ums Leben, zwei Jungen (12 und 17) wurden schwer verletzt, eine weitere Person leicht.
Am Samstag besuchten Ministerpräsident Ulf Kristersson und Oppositionsführerin Magdalena Andersson die Gedenkstätte vor der Schule. Sie legten Blumen nieder und sprachen mit trauernden Bürgern. Schwedens König Carl XVI. Gustaf zeigte sich erschüttert. Die Polizei bestätigte, dass sie am Tatort Schüsse abgegeben hat, ob der Täter getroffen wurde, ist unklar.
Die Hintergründe der Tat bleiben zunächst unklar. Lokale Medien berichten von einer schwierigen Kindheit des Täters und einer Jugendamts-Unterbringung. Auch Mobbing-Vorwürfe kursieren. Die Polizei kündigte an, über 450 Zeugen zu vernehmen. Ein Gedenkgottesdienst in der Stadtkirche Fagerstas soll landesweit übertragen werden.
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