Seltene Proteste in Kuba nach Sturm auf Parteibüro
Wichtige Fakten
- • Demonstranten verwüsteten ein Büro der Kommunistischen Partei in Moron.
- • Proteste richteten sich gegen Stromausfälle und Versorgungsprobleme.
- • Präsident Díaz-Canel verurteilte Gewalt, zeigte Verständnis für Unmut.
- • Kubas Energieversorgung verschlechtert sich durch US-Blockade und Venezuela-Krise.
- • Erste Gespräche mit den USA zur Lösung bilateraler Differenzen angekündigt.
Proteste in Kuba
In Kuba haben wütende Demonstranten ein lokales Büro der Kommunistischen Partei in Moron gestürmt und verwüstet, wobei sie Akten, Computer und Möbel auf die Straße schleppten und in Brand setzten. Solche Proteste sind in dem Land selten und richteten sich laut Berichten gegen anhaltende Stromausfälle und Versorgungsprobleme.
Reaktion der Regierung
Präsident Miguel Díaz-Canel verurteilte die gewaltsamen Ausschreitungen, zeigte aber in einem ungewöhnlichen Schritt Verständnis für die Unzufriedenheit der Bevölkerung. Er machte die verschärfte Energieblockade der USA für die Krise verantwortlich, die sich durch den Wegfall von Öllieferungen aus Venezuela verschärft hat.
Diplomatische Entwicklungen
Trotz der Spannungen kündigte die kubanische Regierung erstmals Gespräche mit den USA an, um bilaterale Differenzen zu lösen, was auf mögliche diplomatische Bewegung hindeutet.
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