Sensorpflaster revolutioniert Katastrophenhilfe: Echtzeit-Vitaldaten vom Verletzten
Wichtige Fakten
- • Fraunhofer IIS entwickelt drahtloses Sensorpflaster für Katastrophenhilfe.
- • Pflaster misst Sauerstoffsättigung, Puls, Atmung und Herzfunktion.
- • Daten werden exaktem Standort zugeordnet und an Einsatzzentrale gesendet.
- • Warnung bei kritischen Vitalwerten ermöglicht gezielte Hilfe.
Innovatives Sensorpflaster im Katastrophenfall
Ein neues Sensorpflaster namens „ViseKat“, entwickelt am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, soll Rettungskräfte bei der Versorgung Verletzter in Katastrophenfällen wie Zugunglücken oder Erdbeben entlasten. Es erfasst Vitaldaten wie Sauerstoffsättigung, Puls, Atemfrequenz und Herzfunktion und überträgt diese kabellos an eine zentrale Einsatzzentrale.
Effizientere Triage und Alarmierung
Durch die Kombination mit dem Standort des Verletzten können kritische Zustände sofort erkannt und gezielt Hilfe geleitet werden, ohne die Gesamtsituation aus den Augen zu verlieren. Das Personal wird entlastet, da kontinuierliche Kontrollgänge entfallen. Der Marktstart ist für Juli 2026 geplant.
Langfristige Perspektive der Technologie
Die Forscher sehen das System auch für die Teleüberwachung von Patientinnen und Patienten im Alltag als vielversprechend an, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Katastrophen durch Klimawandel und Konflikte.
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