Sicherheit und Kosten treiben Deutsche 2026 in den Inlandstourismus
Wichtige Fakten
- • 41% der Deutschen planen verreisen in den nächsten 3 Monaten im Inland.
- • Übernachtungen in Hessen stiegen im Januar um 7,7%.
- • Iran-Krieg belastet Luftfahrt und Fernreisen laut Branchenexperten.
- • Frankfurt leidet unter fehlenden internationalen Gästen aus dem arabischen Raum.
- • Influencerinnen wie Julia Rodriguez Diaz beobachten mehr Nachfrage nach günstigen Angeboten.
Hintergrund: Trend zum Inlandstourismus
Hohe Preise, politische Unsicherheiten und internationale Krisen – allen voran der Iran-Krieg – machen Fernreisen für viele Deutsche unattraktiver. Laut Norbert Kunz vom Deutschen Tourismusverband führt die Unsicherheit dazu, dass Menschen eher im eigenen Land Urlaub machen. Eine Umfrage des Verbandes zeigt: 41 Prozent der Deutschen, die in den nächsten drei Monaten verreisen wollen, planen einen Inlandsurlaub – 15 Prozent sogar zwei bis drei Reisen.
Regionale Gewinner und Verlierer
Während Regionen wie die Rhön oder das Lahntal von der steigenden Nachfrage nach nahen, erschwinglichen Zielen profitieren, leidet Frankfurt unter dem Wegbleiben internationaler Gäste, insbesondere aus dem arabischen Raum. Luxushotels und Einzelhandel spüren die Einbußen. Familien wie die Remmerts, deren Thailand-Reise storniert wurde, entscheiden sich stattdessen für Ziele wie die Rhön. Als preissensibel und flexibel zeigt sich die neue Nachfrage: Tipi-Übernachtungen ab 25 Euro boomen.
Marketing Nachholbedarf
Um den Trend optimal zu nutzen, brauche das Flächenland Hessen laut Christian Engelhardt vom hessischen Tourismusverband noch mehr digitales Marketing. Influencer zeigten bereits, wie authentische Einblicke Reisende erreichen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.