Sicherheitsvorfall am Trump-Anwesen Mar-a-Lago: Bewaffneter Mann erschossen
Wichtige Fakten
- • Ein 21-jähriger Mann aus North Carolina drang mit Schrotflinte und Benzinkanister in das gesicherte Gelände ein.
- • Der Mann wurde nach Verweigerung der Aufforderung zur Waffenniederlegung von Secret-Service-Agenten erschossen.
- • US-Präsident Donald Trump befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht in Mar-a-Lago, sondern in Washington D.C.
- • Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden und ist bereits der dritte bekannte Anschlagversuch auf Trump in 2024.
- • Die Ermittlungen werden vom FBI unterstützt, die Beweggründe des Täters sind noch unklar.
Sicherheitsvorfall in Florida
Ein bewaffneter Mann ist am frühen Sonntagmorgen auf das gesicherte Gelände von US-Präsident Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida eingedrungen und wurde von Secret-Service-Agenten erschossen. Der 21-jährige Austin T. Martin aus North Carolina trug eine Schrotflinte und einen Benzinkanister, als er am Nordtor der Anlage beobachtet wurde. Nach Angaben der Behörden ignorierte er die Aufforderung, die Waffe niederzulegen, und richtete die Flinte auf die Sicherheitskräfte, die daraufhin das Feuer eröffneten, um die Bedrohung zu neutralisieren.
Hintergründe und Ermittlungen
Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich Präsident Trump nicht in Mar-a-Lago, sondern in Washington D.C. Die Familie des Mannes hatte ihn zuvor als vermisst gemeldet. Die Ermittlungen, an denen sich das FBI beteiligt, konzentrieren sich auf die Beweggründe und die Beschaffung der Waffe. Es handelt sich um den dritten bekannten Versuch, Trump in diesem Jahr zu attackieren, nachdem er im Juli 2024 bei einer Wahlkampfveranstaltung angeschossen wurde und im Herbst ein weiterer Anschlag auf einem Golfclub vereitelt werden konnte.
Politische Debatte um Sicherheit
Der Vorfall hat die Diskussion über politische Gewalt in den USA erneut angeheizt. US-Finanzminister Scott Bessent machte in einer Stellungnahme die politische Linke für eine Normalisierung solcher Gewalt verantwortlich. Die Sicherheitsvorkehrungen in Mar-a-Lago gelten als äußerst streng, mit mehreren Sicherheitskreisen und Kontrollen. Der Secret Service hat seine Kommunikation und Reaktion auf kritische Vorfälle nach dem Vorfall überprüft.
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