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Spannungen zwischen Iran und USA: Atomgespräche in der Kritik
Irans Außenminister Araghtschi warnte die USA vor Angriffen, da Iran dann US-Stützpunkte ins Visier nehmen würde.
Wichtige Fakten
- • Irans Außenminister Araghtschi warnte die USA vor Angriffen, da Iran dann US-Stützpunkte ins Visier nehmen würde.
- • In Gesprächen geht es ausschließlich um das iranische Atomprogramm, nicht um andere Verteidigungsangelegenheiten.
- • Iran erhebt Anspruch auf sein Recht zur Uran-Anreicherung und betont dessen friedlichen Charakter.
- • Die Gespräche fanden im Kontext einer möglichen Eskalation der Spannungen zwischen beiden Ländern statt.
Zwei Tage nach neuen Gesprächen über das iranische Atomprogramm mit den USA hat der iranische Außenminister Abbas Araghtschi die USA davor gewarnt, einen Angriff auf sein Land in Betracht zu ziehen. Sollten die USA derartige Schritte unternehmen, werde Iran US-Stützpunkte in der Region angreifen. Die Verhandlungen konzentrierten sich ausschließlich auf das Thema Atomprogramm, wohingegen die Raketenfrage und andere Verteidigungsangelegenheiten nicht zur Diskussion stünden. Der Minister betonte weiter, dass Iran bereits einen hohen Preis für sein friedliches Atomprogramm bezahlt habe. Die Gespräche wurden in Oman geführt, begleitet von der Sorge, dass die Spannungen zwischen den beiden Ländern weiter eskalieren könnten. Trotz westlicher Vorwürfe, Iran strebe nach der Atombombe, erklärte Teheran, dies sei nicht der Fall.
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