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USA verstärken Einfluss in Lateinamerika unter Trump
US-Präsident Trump begann 2026 mit einem Militärschlag gegen Venezuela.
Wichtige Fakten
- • US-Präsident Trump begann 2026 mit einem Militärschlag gegen Venezuela.
- • Die USA drohen mit Zöllen und militärischer Präsenz, um Einfluss in Lateinamerika zu sichern.
- • Trump setzt auf eine Neuauflage der 'Hinterhofpolitik', um Konkurrenz aus China entgegenzuwirken.
- • Lateinamerikanische Staaten zeigen ideologische Nähe zu Trump, aber keine strategischen Allianzen mit den USA.
- • China ist wichtigster Handelspartner Südamerikas und investiert in erneuerbare Energien und Infrastruktur.
US-Präsident Donald Trump hat das Jahr 2026 mit einem umstrittenen Militärschlag gegen Venezuela eröffnet und die Militärpräsenz in der Karibik ausgebaut, um den US-Einfluss in Lateinamerika zu stärken. Mit Zolldrohungen versucht er zugleich, die wirtschaftlichen Beziehungen zu lenken, vor allem im Hinblick auf China, das inzwischen der wichtigste Handelspartner vieler südamerikanischer Länder ist. Während Trumps Vorgehen im amerikanischen „Hinterhof“ an die Monroe-Doktrin erinnert, bleibt fraglich, wie nachhaltig seine aggressive Politik ist. Der Druck auf Ländern wie Mexiko und Kolumbien zeigt, dass Trump bereit ist, seine Politik der ultrakonservativen MAGA-Bewegung durchzusetzen. Trotzdem ist der Einfluss Chinas, das in Infrastruktur und erneuerbare Energien investiert, nicht zu übersehen, und Südamerika bleibt gespalten zwischen Wachstumsinteressen und geopolitischer Positionierung. Dieser geopolitische Wettkampf wird die Region auch in den kommenden Jahren prägen.
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