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International 05.02.2026, 11:26 Aktualisiert: 05.02.2026, 18:14

Starke Überflutungen zwingen zur Evakuierung in Marokko

Mehr als 100.000 Menschen wurden aus Ksar El Kebir evakuiert.

Wichtige Fakten

  • Mehr als 100.000 Menschen wurden aus Ksar El Kebir evakuiert.
  • Das Militär hat über 500 Familien in Camps in Sidi Slimane untergebracht.
  • Die Füllmenge des Oued El Makhazine Damms beträgt fast 150 Prozent.
  • Verbindungsstraßen zwischen wichtigen Städten sind von Überflutungen betroffen.
Seit über einer Woche kämpft der Nordwesten Marokkos mit schweren Überflutungen, die umfangreiche Evakuierungen erforderlich gemacht haben. Ksar El Kebir, eine Stadt im Nordwesten des Landes, ist fast vollständig evakuiert worden, während die betroffene Bevölkerung in improvisierten Camps in Sidi Slimane untergebracht ist. Die von König Mohammed VI. angeordnete Militärpräsenz soll den Schutz der Zivilbevölkerung sicherstellen und weitere Todesopfer vermeiden. Besonders besorgniserregend sind die hohen Wasserstände an den Staudämmen, insbesondere am Oued El Makhazine, dessen Füllstand fast 150 Prozent erreicht hat. Infolge des anhaltenden Starkregens sind zahlreiche Verkehrsverbindungen, darunter die zwischen Tanger und Tetouan sowie Meknes und Kenitra, unterbrochen. Ebenso stark betroffen sind die Einwohner, deren Häuser überflutet und Infrastruktur zerstört wurde. Die Wettervorhersagen deuten darauf hin, dass die Regenfälle anhalten werden.

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