Starlink scheitert mit Lizenzantrag in Namibia
Wichtige Fakten
- • Namibias Regulierungsbehörde lehnte Starlinks Betriebserlaubnis ohne detaillierte Begründung ab.
- • Namibia verlangt 51% lokale Beteiligung in Telekommunikationsunternehmen.
- • Starlink ist ein US-Konzern und will keine Anteile abgeben.
- • Südafrika verweigert Starlink ebenfalls die Zulassung aus ähnlichen Gründen.
- • Elon Musk kritisiert die Regelungen als 'offen rassistisch'.
Lizenzverweigerung in Namibia
Die namibische Regulierungsbehörde hat den Antrag des Satellitendienstes Starlink von Elon Musk auf eine Betriebserlaubnis abgelehnt, wie im Amtsblatt des Landes veröffentlicht wurde, ohne detaillierte Begründung. Ausschlaggebend dürfte die Eigentumsstruktur sein, da Namibia vorschreibt, dass mindestens 51 Prozent von Telekommunikationsunternehmen in lokaler Hand sein müssen. Starlink, ein US-Konzern, lehnt es ab, Anteile seiner regionalen Tochtergesellschaften abzugeben, und erhielt auch eine Absage für eine Ausnahmegenehmigung.
Rückschläge im südlichen Afrika
Dies ist der zweite herbe Rückschlag für Starlink in der Region, nachdem Südafrika die Zulassung ebenfalls verweigert hat, weil das Unternehmen die Vorgaben für lokale Beteiligungen nicht erfüllt, die der schwarzen Bevölkerungsmehrheit eine bessere wirtschaftliche Teilhabe ermöglichen sollen. Elon Musk kritisiert diese Regelungen wiederholt als 'offen rassistisch' und behauptet auf X, ihm werde die Lizenz in Südafrika verweigert, weil er nicht schwarz sei. Die namibische Behörde hatte Starlink zuvor vorgeworfen, Dienste ohne Genehmigung anzubieten, was zur Beschlagnahmung von Geräten und Warnungen an Verbraucher führte.
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