Studienwahl beeinflusst Lebenseinkommen erheblich
Wichtige Fakten
- • Medizinstudenten können bis zu £400.000 mehr verdienen als Nichtakademiker.
- • Ein Viertel der Absolventen ist finanziell schlechter gestellt als ohne Studium.
- • Jeder zehnte männliche Absolvent könnte über £90.000 verlieren.
- • Die Regierung plant, Studiengänge mit schlechten Renditen zu begrenzen.
- • Kunst- und Geisteswissenschaften bieten oft keinen finanziellen Mehrwert.
Studienwahl und Lebenseinkommen
Eine neue Studie des Institute for Fiscal Studies (IFS) zeigt, dass die Wahl des Studienfachs erhebliche Auswirkungen auf das Lebenseinkommen hat. Während Absolventen der Medizin im Durchschnitt bis zu £400.000 mehr verdienen als Nichtakademiker, bieten Fächer wie kreative Kunst, Philosophie oder Sprachen kaum finanziellen Vorteil und können sogar zu einem negativen Nettoertrag führen.
Durchschnittliche Vorteile
Im Durchschnitt verdienen Absolventen über ihr Leben hinweg rund £100.000 mehr als Nichtakademiker, selbst nach Steuern und Studienkrediten. Allerdings zeigt die Datenanalyse, dass ein Viertel der Absolventen finanziell schlechter gestellt ist als ohne Studium. Bei männlichen Absolventen mit niedrigen Schulleistungen liegt der Anteil sogar bei rund 40 %.
Reaktionen aus Politik und Bildung
Das Bildungsministerium plant, die Zahl der Studienplätze in Kursen mit schlechten Renditen zu begrenzen und eine Konsultation zu Mindestanforderungen an Englischkenntnissen für die Studienfinanzierung durchzuführen. Ministerin Jacqui Smith rät Studienanfängern, ihre Wahl sorgfältig zu treffen. Vertreter von Universities UK betonen den Wert von Kunstfächern für die Kreativwirtschaft, während die Sutton-Stiftung auf den Mangel an hochwertigen Alternativen zur Universität hinweist.
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