Teilen:
Sturzfluten an Australiens Surf Coast: 180 Millimeter Regen in sechs Stunden – Debatte um Warnungen
In Lorne und Wye River (Victoria) fielen laut Behörden rund 180 mm Regen in etwa sechs Stunden; dadurch kam es zu Sturzfluten an mehreren Flüssen (u.a. Wye, Kennett, Cumberland).
Wichtige Fakten
- • In Lorne und Wye River (Victoria) fielen laut Behörden rund 180 mm Regen in etwa sechs Stunden; dadurch kam es zu Sturzfluten an mehreren Flüssen (u.a. Wye, Kennett, Cumberland).
- • Rund 20 Autos wurden nahe Wye River ins Meer gespült, Campingplätze wurden überflutet; etwa 600 Menschen mussten zeitweise ihre Unterkünfte verlassen, 60 brauchten Notunterkünfte.
- • Das Bureau of Meteorology gab am Donnerstag um 11.57 Uhr eine Unwetterwarnung heraus und eskalierte sie um 12.40 Uhr wegen intensiver Regenraten und Sturzflutrisiko für die Surf Coast.
- • Es gab mindestens eine Verletzung: Ein Kind musste nach einem Rettungseinsatz per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden; weitere Personen wurden von Dächern gerettet bzw. aus gefährlichen Lagen befreit.
- • In New South Wales rechneten Meteorologen für das Wochenende mit schweren Gewittern und möglicher Sturzflutgefahr; der NSW State Emergency Service bearbeitete binnen 24 Stunden bis Freitagnachmittag mehr als 274 Einsätze.
Nach einem „außergewöhnlichen“ Starkregenereignis an Victorias Surf Coast verteidigten Behörden den Zeitpunkt ihrer Warnungen für Urlauber. In Lorne und Wye River fielen am Donnerstag innerhalb von sechs Stunden rund 180 Millimeter Regen; Flüsse wie Wye, Kennett und Cumberland traten über die Ufer und lösten Sturzfluten aus. Etwa 20 Autos wurden ins Meer gespült, Campingplätze überflutet, rund 600 Menschen vorübergehend evakuiert; 60 benötigten Notunterkünfte in Apollo Bay und Lorne. Das Bureau of Meteorology gab die erste Unwetterwarnung um 11.57 Uhr aus und verschärfte sie um 12.40 Uhr, als die Regenraten stark anstiegen. In New South Wales wurden weitere schwere Gewitter und mögliche Sturzfluten erwartet, während Victoria gleichzeitig weiterhin gegen große Buschbrände kämpfte; nach neuen Schätzungen sind 289 Häuser zerstört.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.